Unsere Entstehungsgeschichte

Wie alles begann ...

Es war einer dieser Tage, an denen Darleen und ich nach unserer Arbeit noch sechs Stunden miteinander Videocalls gemacht haben, völlig übermüdet waren und uns für einen Augenblick erlaubt haben, zu viel zu denken, zu weit zu träumen und zu laut zu lachen. Eigentlich ging es nur um Soluna, unsere eigenen Manuskripte und daraus entstanden dann wahnwitzige Ideen, utopische Träume und unzählige „was wäre wenn’s“. Und dann sagte Darleen einen Satz, der bei mir nicht mehr aus dem Kopf verschwand: „Wer weiß – vielleicht sitzen wir in fünf Jahren da und haben unseren eigenen Verlag.“ 

Tja, es hat weniger als fünf Jahre gebraucht. Denn die Idee ließ sich nicht wieder wegwünschen. Sie setzte sich fest, wuchs heimlich und formte irgendwann ernstere, konkretere Visionen. Nach unzähligen Kalkulationen, Planungen, Überlegungen stand irgendwann ein Konzept, das bis ins Kleinste durchdacht war und mit dem ich mich getraut habe, den engsten Menschen um mich herum davon zu berichten. Je mehr ich davon teilte, desto klarer wurde: Ich bin nicht allein damit. Denn ich habe Personen um mich, die nicht nur gesagt haben „Mach das“, sondern direkt gefragt haben: „Wie kann ich unterstützen?“

Poppy ist also kein Impulsprojekt, sondern ein ganz bewusster Schritt raus aus der Komfortzone. Und wahrscheinlich war auch genau das die größte Herausforderung, nicht das Planen, das Gründen, sondern das Entscheiden. Zu sagen: Ich will das wirklich. Ich mache das jetzt. 

Doch auch wenn ich vieles durch mein Psychologiestudium und das der Angewandten Germanistik, meine langjährige Erfahrung als Praxismanagerin und Lektorin, durch meine Leidenschaft für Sprache, Struktur und Zwischenräume mitbringe, wusste ich von Anfang an, dass das allein nicht reicht. Zumindest nicht für das, was ich mir vorgestellt habe – und nicht für das, was Poppy werden soll. 

Aber mit dem richtigen Team wurde ein echtes Wir und genau das ist Poppy: Ein Verlag, dessen Team so viel mehr ist als Nebencharaktere, sondern die das Fundament bilden. Als Herzstück von Poppy besteht das Team aus Menschen, die den Verlag mittragen, mitdenken, mitfühlen und dabei nicht immer einer Meinung sein müssen. Aber genau das führt zu Poppys oberstem Gut: Qualität. In ihrer Arbeit, ihrer Haltung und ihrer Kommunikation. Daher wurde das Team sorgsam nicht ausschließlich nach Können, sondern auch Expertise und zwischenmenschlicher Kompatibilität ausgewählt. 

 

Poppy konzentriert sich ganz bewusst auf Romance. Denn auch wenn ich Sympathie für andere Genres empfinde, weiß ich, dass ich nur für Romance vollumfänglich brenne. Egal ob humorvoll, tief emotional, leise, laut oder auch mal mit einem Hauch Übersinnlichem, ich weiß so, dass ich jedes einzelne Manuskript mit derselben Aufmerksamkeit, demselben Respekt und derselben Liebe lesen kann. Weil ich dieses Genre verstehe, seine Zwischentöne liebe und an echte Geschichten glaube – an Figuren, die sich nach mehr als Fiktion anführen, an Emotionen, die nicht glattgebügelt sein müssen, um zu berühren. Genau deshalb spezialisieren wir uns. Nicht um zu begrenzen, sondern um mehr Tiefe zu ermöglichen. 

 

Und dann gibt es noch zwei persönliche Gründe, weshalb mir Poppy so viel bedeutet: Meine Vergangenheit und meine Zukunft. 

Poppy beginnt mit einer Lieblingsfarbe, einem Geburtstag im August, einer Geburtsblume und der Symbolik der Erinnerung, Liebe, Vergänglichkeit und Kraft. All das vereint meine Mama. Sie war kreativ, klug und witzig. Sie hat immer an das geglaubt, was für andere nicht einmal sichtbar war und alles, was ich heute bin, meine Liebe zur Sprache, meinen Blick für Details, meinen Mut, mich zu fordern – ist auf eine wunderbare Weise von ihr. 

Poppy ist meine Hommage an diese großartige Frau. Mein Versuch, ihr mit jeder Geschichte, die nicht endet, nur weil das Buch sich schließt, ein bisschen Leben zurückzugeben.

Aber auch meine Zukunft liegt vor mir – meine Kinder. 

Ich möchte, dass sie groß denken. Groß träumen. Und nicht darauf warten, dass irgendwer ihnen sagt, wann der richtige Moment ist. Ich will ihnen zeigen, dass es sich lohnt, zu beginnen, vielleicht auch mit einem Kloß im Hals, zittrigen Händen und hundert offenen Fragen. Poppy ist auch für sie. Damit sie wissen, dass sie nicht nur träumen dürfen, sondern sollen und dass es funktioniert - mit den richtigen Menschen an der Hand, dem Mut im Herzen und dem Ziel vor Augen. 

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